Burgen, Wald und Felsen: Best of Pfalz

Kiefernharz und Moose riechen, den Blick über zahlreiche, weitläufige Hügelketten schweifen lassen, samtweichen Waldboden unter den Sohlen spüren und hervorragend einkehren: Die Pfalz mit dem Naturpark Pfälzerwald macht’s möglich.

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Teuflisch gut: Teufelstisch bei Hinterweidenthal

Der Teufelstisch ist zwar nicht der einzige Tischfelsen des Pfälzerwaldes, überbietet jedoch deutlich
seine über 20 Artgenossen an Markanz, Größe und Wucht. Auf die Frage, wie die fast 300 Tonnen
schwere Tischplatte auf den viel schmaleren Sockel gelangte, weiß die Teufelstischsage Antwort:
Der Teufel habe einst auf einem seiner Streifzüge keinen guten Rastplatz gefunden, daraufhin voller
Wucht zwei Felsen gepackt und zu einem Tisch aufgetürmt.

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Dahner Felsenland

Das Dahner Felsenland gehört zum Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, das sich bis nach Frankreich erstreckt. Pfälzerwald-Neulinge kommen kaum aus dem Staunen heraus: Mehr als 140 große Massive und über 80 freistehende Türme sorgen für ein einzigartiges Landschaftsbild. Besonders gehäuft sieht man diese Naturdenkmäler im Dahner Felsenland, bei Hauenstein und rund um Annweiler. Doch auch weit im Südwesten des Pfälzerwaldes und in den Nordvogesen gibt‘s beeindruckende Felsformationen.

Der höchste: Donnersberg

Mit seinen 686 Metern ist der Donnersberg bei Dannenfels das höchste Bergmassiv des Nordpfälzer Berglands und der gesamten Pfalz. Die höchste Stelle des mehrere Kuppen aufweisenden Donnersbergmassivs liegt auf dem Gipfel der Felsformation Königsstuhl. Auf dem bewaldeten Berg befi nden sich der Keltenwall Donnersberg, in dem einst das Kloster St. Jakob stand, der Aussichtsturm Ludwigsturm, das Denkmal Adlerbogen, eine ehemalige US-Funkstation und der Sender Donnersberg.

Aus alten Zeiten: Burg Berwartstein

Der Berwartstein, auch Bärbelstein oder (pfälzisch) Bärwelstein genannt, thront als mittelalterliche Felsenburg über dem südlichen Pfälzerwald, dem deutschen Teil des Wasgaus in Rheinland-Pfalz. Die Burg wurde – 300 Jahre nach ihrer Zerstörung durch Blitzeinschlag – in den 1890er Jahren wieder aufgebaut und ist als einzige im Wasgau noch bewohnt.

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