Zur Laguna 69 im Nationalpark Huascaran

Das tropische Hochgebirge des Nationalparks Huascaran in Peru bietet durch die Eleganz seiner Berge großartige Fotomotive. Das ist wichtig, wenn man mit Vollblutdesigner Daniel zur Laguna 69, einem Bergsee auf 4680 m Höhe wandern möchte.

Huaraz ist das Mekka des andinen Bergsteigens, sozusagen das Chamonix von Peru. In der 120.000 Einwohner zählenden Stadt gibt es nichts, was es für Trekker und Bergsteiger nicht gibt. Das finden wir eher gruselig, ist aber natürlich auch komfortabel und gestaltet unsere Planung unkompliziert. Untypisch für Peru erwartet uns in Huaraz eine perfekte Infrastruktur mit Kneipen, Restaurants, Märkten, Hotels in (fast allen) Preisklassen, Pensionen, Bergführern, Agenturen und Veranstaltern. Von hier aus lässt sich mit den entsprechenden Partnern nahezu jede Tour organisieren, vom Tagesausflug zur Laguna 69 bis zur Expedition auf den Huascaran.

Von Huaraz ist jedes Basislager in ein bis zwei Tagen erreichbar, nicht wie im Himalaja, wo der Anmarsch zum Berg eine Reise für sich beansprucht. Wir wohnen bei Couchsurfern aus den USA auf einer Matratze in deren Wohnzimmer und möchten von Huaraz aus ein paar Touren starten, zuerst zur Laguna 69.

Huaraz liegt auf ca. 3100 Meter Höhe, sie wird in einer achtstündigen Busfahrt von Lima auf Meereshöhe erreicht. Wir sind von Trujillo aus angereist, ein ziemlich langes Gekurve über schmale Passtraßen. Nach zwei Tagen Stadterkundung und Kennenlernen der Couchsurfer habe ich den Drang, endlich loszuziehen. Akklimatisieren sollte man sich trotzdem einige Zeit, die Cordillera Blanca ist das höchste tropische Gebirge der Erde. Drei Tage sollten mindestens eingeplant werden, um einer Höhenkrankheit vorzubeugen.

Als erste Tour im Nationalpark Huascaran ist die Laguna 69 ein gutes Ziel, um sich zu akklimatisieren. Es gibt ein paar Tipps, um mit der Höhe besser klarzukommen: trinken, bevor man durstig ist. Oder: viele kleine Portionen essen, weil der Körper beim Verdauen sonst zu viel Blut in den Magen schießt, was dann in den Muskeln fehlt.

Wer ohne ein paar Nächte in Huaraz zur Laguna 69 aufbricht, merkt die fehlende Höhenanpassung schnell: Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung. Auf dem Weg schnaufen wir erst mal tief durch. Der See strahlt blau, dahinter fällt die fast senkrechte, vereiste Südwand des Chacraraju in zerfurchten Hängegletschern ab. Das Eis scheint zu Fuß nur zehn Minuten entfernt zu sein. Die Luft ist kalt und klar, ein Typ aus Kanada geht trotzdem baden, wir machen lieber Fotos und schauen zu.

............Laguna 69

Im Regen

blauer geht's nicht

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...... Laguna 69

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Huascaran Nord...

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aussichtsreich

Andenkiefern

Wanderoutfit

Eingang zum Nationalpark Huascaran

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